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Blog | BIO, das weiter geht

Das Dachprojekt für Milch und Fleisch – Gutes bleibt bei uns!

12. Mai 2022

Unter dem Dachprojekt bleiben die Kälber, die auf den retour aux sources-Milchviehbetrieben geboren werden, in diesem Projekt und werden nach BIO-Kriterien aufgezogen.

Unsere Schweizer retour aux sources-Bäuerinnen und Bauern erfüllen den Prüf Nach!-Standard, der die Umsetzung vieler Massnahmen für mehr Nachhaltigkeit vorsieht und über den bisherigen BIO-Standard hinaus geht. Dazu gehört auch mehr Tierwohl. Das möchten wir beispielsweise den Kälbchen garantieren, die auf den retour aux sources-Bauernhöfen geboren werden.  

Üblicherweise werden männliche Kälber von Milchbetrieben nicht als BIO-Rinder aufgezogen, sondern weiterverkauft. Nur die weiblichen Kälber, die später Milch geben, haben eine Bestimmung auf dem Hof. In einem einzigartigen ALDI-Pionierprojekt setzt sich retour aux sources dafür ein, dass Kälbchen auf den retour aux sources-Milchbetrieben heranwachsen dürfen. Im Mai 2022 sind es bereits mindestens 60 %. Die retour aux sources-Milchbetriebe verpflichten sich zusätzlich bis 2024 ihre Höfe so zu gestalten, dass auch die restlichen mindestens 120 Tage am Geburtsbetrieb aufwachsen können. Dort werden hohe Tierwohlstandards wie kraftfutterfreie Fütterung, verpflichtende Weide- und Laufstallhaltung und antibiotikafreie Tierhaltung eingehalten. Später kommen die Kälbchen auf BIO- und Rindermastbetriebe von retour aux sources, die ebenfalls die hohen Tierschutzrichtlinien von Prüf Nach! umsetzen. Das bedeutet, dass die Rinder permanenten Auslauf geniessen und im Sommer auf der Weide grasen. Der Grossteil ihres Futters besteht aus Schweizer BIO-Wiesen- und Weidefutter und ist sojafrei.

Mit unserem Dachprojekt möchten wir garantieren, dass die Tiere von unseren Bauernhöfen wertgeschätzt werden.

 

Ein ganzheitliches Projekt 

Wir nehmen Nachhaltigkeit ernst und arbeiten daher immer unter der Prämisse der Ganzheitlichkeit. Alles, was auf einem landwirtschaftlichen Betrieb passiert, ob Einkauf von Futtermitteln oder Verkauf von Kälbern, soll unseren nachhaltigen Zielen gerecht werden. Das ist retour aux sources

Deshalb setzen wir uns für solche Projekte gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern ein. Nach demselben Grundsatz fordern wir auch die Aufzucht der männlichen Küken. Beide Projekte sehen vor, dass der männliche Nachwuchs überhaupt aufgezogen wird und auch in die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion eingebunden wird.  

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